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Welche Daten immer verschlüsselt werden sollten

Verschlüsselung | 08. JUN 2018

Ausweise, Verträge und Fotos sollten geschützt werdenEs gibt Daten, die besonders zum Betrug einladen. Unverschlüsselte E-Mail-Anhänge, verlorene Laptops oder gehackte Cloud-Accounts versprechen reiche Beute für Betrüger. Die relevanten Daten sind für Cyberkriminelle auch im großen Datenstrom sehr gut aufzuspüren.

Identitätsmissbrauch droht bei

… persönlichen Daten, die der Identifikation dienen.

Ausweis- und Führerscheinscans gehören auf jeden Fall verschlüsselt. Betrüger können mit den enthaltenen Daten zum Beispiel einfach auf fremde Rechnung online einkaufen. Die Ware wird bei der Lieferung abgefangen oder gleich an eine fremde Adresse geliefert. Nur die Rechnung wird korrekt zugestellt: An den Inhaber des Ausweises.

Neben der Verschlüsselung ist es außerdem ratsam, die maschinenlesbaren Einträge auf dem Scan oder Foto zu schwärzen. Notfalls fertigt man erst eine Kopie und schwärzt darauf vor dem Scannen die nicht zwingend benötigten Daten.

Generell bieten sich personenbezogene Daten für allerhand Betrügereien an. Auch deswegen wurde die seit Ende Mai gültige europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU DS-GVO) erlassen, die den besonderen Schutz personenbezogener Daten durch Verschlüsselung fordert.

… Dokumenten mit Unterschrift wie Verträge, Anträge etc.

Es ist heutzutage sehr einfach, mit entsprechender Software Unterschriften aus Dokumenten zu isolieren und in neue Dokumente einzufügen. Wer unterzeichnete Dokumente als Scan oder Foto unverschlüsselt digital übermittelt, lädt direkt zum Betrug ein. Nicht nur Online-Aktivitäten können damit in fremdem Namen erfolgen. Auch auf einem Farbdrucker ist die Unterscheidung zwischen Originalunterschrift und Kopie bzw. Druck oft nicht mehr nachzuvollziehen. Eine Unterschrift in falschen Händen ist damit wie ein Blankoscheck.

Vertrauliche Daten wie Bilder oder Gesundheitinfos dienen Erpressern und begünstigen Phising-Attacken

Werden freizügige Bilder aus dem Datenstrom gefischt oder ein Arztbrief mit heiklen Gesundheitsdaten, kann das als Grundlage für Erpressungsversuche dienen. Dass Menschen automatisiert auf Bildern identifiziert werden können, ist längst keine Zukunftsvision mehr.

Nicht zu vergessen ist die allgegenwärtige Bedrohung durch Phishing. Je mehr vermeintlich vertrauliche Infos der Angreifer beim Phishing aus dem Hut zaubert, desto glaubwürdiger wird seine Geschichte. Das führt dazu, dass Menschen gutgläubig Login-Daten preisgeben oder Gelder an Dritte überweisen.

Persönliche Identifikationsdaten, Dokumente wie Verträge oder Anträge sowie vertrauliche Informationen, die man nicht gern mit dem Rest der Welt teilt, sollten immer verschlüsselt werden. Dabei gilt es auch insbesondere darauf zu achten, die Daten anderer zu schützen und beispielsweise die Fotos des letzten Junggesellenabschieds nicht unverschlüsselt zu übermitteln.

Also im Zweifelsfall immer verschlüsseln! Gut, wenn das so einfach geht wie mit Z1 CryptNow!

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